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Das Regenbogenbeet

– ein Schatz fürs Auge und für die Insekten –

Flori hat das Ende des Regenbogens leider nie erreicht und auch den Schatz nicht gefunden. Jetzt hat er beschlossen, ein Regenbogenbeet in seinem Garten anzulegen.

Dafür überlegt er, welche Blumen in welcher Farbe blühen und achtet bei der Auswahl darauf, dass es Sorten sind, die den ganzen Sommer über blühen. Auch für nützliche Insekten sollen sie passen.

Das mit dem Schatz ist natürlich nur ein Märchen, denn man kann das Ende des Regenbogens leider nie erreichen. Er ist nämlich nur das Ergebnis einer Lichtbrechung, die nicht wirklich greifbar ist. Licht kannst du auch nicht berühren, sondern nur wahrnehmen.

Wie kommt es zur Lichtbrechung?

Die Sonne scheint, aber gleichzeitig regnet eine dicke Wolke kugelige Regentropfen ab. Hast du die Sonne im Rücken und die Regenwolke vor dir, erscheint ein Regenbogen.

Das Sonnenlicht ist zwar weiß, dringt es aber durch die kugeligen Tropfen, so wird es in Violett, Rot, Orange, Gelb, Grün und Blau aufgespalten. An der Rückwand des Tropfens spiegeln sich diese Farben und bilden dann den Regenbogen. Manchmal sieht man sogar zwei übereinander.

So einen doppelten Regenbogen gibt es, wenn das Licht mehrfach gebrochen und gespiegelt wird.

Für das Beet sucht er einen sonnigen Platz auf einer schon vorbereiteten Fläche aus. Um gleichmäßige Bogen-Beete zu bekommen, nimmt er zwei Pflöcke und eine etwa 2 m lange Schnur.

Einen Pflock befestigt er im Boden und bindet die Schnur dran. Das andere Ende der Schnur wird am anderen Pflock festgebunden. Jetzt hat er so etwas wie einen Zirkel und kann mit der gespannten Schnur den ersten Bogen in die Fläche zeichnen.

Flori macht die einzelnen Farbstreifen 30 cm breit. So weit geht er nun mit dem im Boden befestigten Pflock zurück und schlägt ihn dort ein. Dann kann er den nächsten Bogen in den Boden zeichnen usw., bis er 7 Bögen markiert hat.

Je nachdem wie groß das Beet ist, muss die Menge der Pflanzen festgelegt werden. Die Erde lockert er noch auf und reichert sie mit gutem Kompost an. Jetzt kann er die Blumen einpflanzen.

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