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Wie geht‘s eigentlich den Bäumen im Winter?

Die haben sich schon im Herbst auf Schnee und Frost vorbereitet. Die Blätter der Laubbäume haben sich verfärbt und sind abgefallen. Die Nährstoffe aus den Blättern speichert der Baum in seinem Stamm.

In seinen Knospen ist bereits zu Beginn des Winters alles drin, was im Frühjahr schnell wachsen soll: kleine Blüten und Blätter. Nur immergrüne Nadelbäume wie Fichte, Kiefer und Tanne oder Pflanzen wie der Efeu haben lederartige, derbe Blattorgane, die den Winter unbeschadet überstehen.

Vertrocknungsgefahr im Winter!

Sogar im Winter verdunsten vor allem immergrüne Bäume, zum Beispiel über die Nadeln, Wasser. Wenn aber der Boden tief gefroren ist und auch noch die Sonne scheint, kommt kein Wassernachschub mehr aus dem Erdreich. Dann wird’s gefährlich und sie drohen zu vertrocken. Fachleute sprechen in solchen Fällen von Frosttrocknis. Die meisten laubabwerfenden Bäume hingegen überstehen diese schwierige Zeit dank gespeicherter Nährstoffe.

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